AH Burbach
Die Gründungsidee und Versammlung fand im Laufe des Jahres 1983 in der Vereinsgaststätte „Trappen“ statt und dies war wie ein Signal. Bis zum heutigen Tage versammeln sich die Altherrenspieler des SV Burbach zu allen großen und kleinen, wichtigen und unwichtigen Gelegenheiten in kleinen und größeren Gruppen bei und mit „Resi“.
Der erste Vorstand setzte sich aus den Herren: Theo Ballmann, Klaus Alken, Willi Engel und Edmund Juchmes zusammen, welche bis auf Willi „Bomber“ Engel auch zehn Jahre später zum „10-Jährigen-Jubiläum“ einluden.
In den zehn Jahren passierte um den Fußball und um die AH herum so viel, das es lohnen würde damit eine eigene HP zu bestücken. Zu Beginn spielten alles ehemalige Stammspieler der 1. und der Reserve wie (Willi Juchmes, Peter Schmitz, Günther May, Hermann Krämer, Theo Jeschke, Herbert Leuter und Helmut Vanck), so wie das in anderen Vereinen auch der Fall ist, für einige Spieler bedeutete dies eine Rückrufaktion aus anderen AH´s (Klaus Alken, Werner Eichler, Erwin Schlösser, Edmund Juchmes, Theo Ballmann und Walter Heinen). Senior dieser stolzen Truppe war Peter Nickel.
Das Abenteuer AH begann und bis zum heutigen Tage hat sich am Ablauf nur Eines geändert:
Gewann man in den ersten Jahren überproportional viele Spiele, so verliert man in den letzten Jahren ebenso überproportional viele. Ansonsten trifft man sich, spielt, duscht und trinkt mit den Gästen oder Gastgebern zusammen „einiges“ um dann noch bei „Resi“ einzukehren wo dann in endlosen Gesprächen alles um AH und SV besprochen wird. Es ist Resis Aufgabe „zügig“ Tabletts mit Bitburger zu bringen und manchmal wird noch gefragt ob denn einer „Spaß“ hätte ….gemeint ist an einem höchst geistigen Getränk.
Nach den ersten Spielen kam im Jahre 1985 ein zu gereister Neu-Balesfelder für die Torwartposition (Ralph C. Schaack) zur Truppe und im Laufe der Zeit Heimgewächse wie:
Willi Lenerz, Erich Mertes, Rudi Diesch, Rainer Barzen, Erich Lenerz und Pauli Lenerz.
Mit dieser Truppe feierte man nicht nur viele Siege sondern auch Jahresausflüge und Weihnachtsfeiern die heute zum großen Teil Kultstatus erreicht haben. Die Teilnahme an den karnevalistischen Veranstaltungen war ab und an Pflicht. Einmal, im eiskalten 1985, stellte man sogar das Prinzenpaar: Prinz Willi II und Prinzessin Ralphine.
Auch hier wollen wir uns nicht in detaillierte Schilderungen ergehen, zum Teil aus Pietät und auch um den Erinnerungen am Stammtisch nicht vorzugreifen. Außerdem sollten einige Dinge auch „privat“ und intern bleiben. Sie verstehen?
Erwähnen muss man aber die Feier zum 10-Jährigen Bestehen der AH die man als ebenso gelungen wie spektakulär bezeichnen kann. Vom Cadillac bis zum Sektpräsent mit eigenem Label wurde zu tollen Spielen mit vielen Gästen und Freunden alles geboten was eine gute Feier ausmachen kann.
Spieler wie Karl-Heinz „KH“ Tix und Karli „Charles Lenerz waren ebenso hinzu gekommen wie Peter Lenerz , Günther Weiers und Hans „Hennes“ Ciror.
Außerhalb des fußballerischen Treibens darf die AH für sich in Anspruch nehmen in den letzten Jahrzehnten das „Gerippe“ des SV Burbach zu stellen und zu sein. Diese Feststellung soll niemanden der für den Verein in dieser Zeit viel geleistet hat zurücksetzen aber die Mitglieder der AH füllten nicht nur viele Positionen im Vorstand aus sondern waren und sind bis zum heutigen Tage noch wichtige Helfer bei allen Festen und Spielen des SV. Zudem sind sie dem Verein Ratgeber, Notnagel, positive Kritiker, Sponsoren, Schiri, Jugenbetreuer und, und, und……
Im Jahre 2003 feierte man das „20-Jährige“. Man hatte sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen. Die AH Burbach lud alle Bürger, Vereine und Gruppen der Gemeinden Burbach, Neustraßburg und Balesfeld zu einem „Dorffest“ ein. Und alle kamen: Die Dorfgemein-schaften, die Feuerwehren, Thekenmannschaften, Frauenteams, Jugendmannschaften und der Gemeinderat spielten und feierten bei schönstem Wetter ein tolles Fest. Der Erlös wurde natürlich nicht in die Kasse vereinnahmt sondern dem Kindergarten und der SV-Jugend gestiftet. (Bilder hierzu in der Bildergalerie).
Im Jahre 2004 muss man feststellen das die hinzugekommenen oder zurückgekehrten Spieler wie Günther Schmitz aus Mallorco/Köln, Uwe Lenerz, Leo Fuchs, Werner Reiffers aus Nimshuscheid, Bruno Schneider aus Neuheilenbach sowie der zu gereiste „Muffeländer“ Arno Engstler zwar einige aber nicht alle Lücken schließen konnten. So ist man personell an eine Untergrenze gestoßen die „nicht mehr lange gut gehen kann“, auch wenn ab und an Hilfe von der Reserve kommt.
Quo vadis AH ?
Wir werden sehen. Noch lebt die AH und vielleicht wäre eine Vergrößerung der Spielgemeinschaft mit dem SG Partner Schönecken vorstellbar?
Zunächst hat die AH die diesjährige Saison ohne Spielabsage bestritten und man freut sich auf den Jahresausflug im Oktober und die unvermeidliche Weihnachtsfeier im Dezember. Die nächsten Weichen werden dann bei der „Neujahrskonferenz“ gestellt werden. |